Vom Pilotprojekt zum städtischen System: So hat Alingsås Bigbelly öffentlichen Raum ausgebaut
Alingsås hat schon früh damit begonnen, Bigbelly städtischen Umfeld zu testen. Ausgehend von den ersten solarbetriebenen und vernetzten Mülltonnen hat die Gemeinde das System schrittweise ausgebaut – und verfügt heute über rund 50 Bigbelly, die im öffentlichen Raum aufgestellt sind. Das Beispiel zeigt, wie intelligente Abfallwirtschaft vom Pilotprojekt zum etablierten Betrieb werden kann, wenn sich die Lösung im Alltag bewährt.
Von den ersten intelligenten Mülltonnen zu einem größeren System
Alingsås begann damit, solarbetriebene und selbstmeldende Mülltonnen im städtischen Raum zu testen. Schon bei der Einführung hob die Gemeinde hervor, dass Bigbelly melden Bigbelly , wann die Behälter geleert werden mussten, und dass die Behälter zudem beweglich waren und dort aufgestellt werden konnten, wo der Bedarf am größten war.
Im Jahr 2019 gab es in Alingsås insgesamt sechs intelligente Mülltonnen, die unter anderem am Lilla Torget, im Åmanska Parken, am Stora Torget und an der Kungsgatan aufgestellt waren. Die Gemeinde teilte damals mit, dass die Mitarbeiter direkt auf ihrem Handy benachrichtigt wurden, wenn eine Leerung nötig war, und dass sie feststellten, dass mehr Leute die Mülltonnen nutzten.
Mittlerweile umfasst das Projekt etwa 50 Bigbelly in Alingsås. Das macht diesen Fall besonders interessant: Alingsås zeigt, wie intelligente Abfallwirtschaft als Pilotprojekt beginnen, im realen Betrieb evaluiert und anschließend auf weitere Standorte ausgeweitet werden kann.
Intelligentere Betriebsabläufe in einer wachsenden städtischen Umgebung
Alingsås ist eine Stadt mit vielen öffentlichen Treffpunkten, Plätzen, Parks und Fußgängerzonen. In solchen Umgebungen schwankt die Abfallmenge je nach Jahreszeit, Wetter, Veranstaltungen und dem Bewegungsmuster der Menschen in der Stadt.
Mit Bigbelly die Betriebsorganisation einen besseren Überblick über den Füllstand und den Entleerungsbedarf. Das macht es einfacher, die richtigen Standorte zu priorisieren, unnötige Kontrollrundgänge zu reduzieren und öffentliche Bereiche langfristig besser gepflegt zu halten.
Bigbelly ein vernetzter Abfallbehälter mit Pressfunktion, Solarbetrieb und Sensoren zur Fernüberwachung des Füllstands. Die Lösung kann zu einem besseren Überblick, saubereren Umgebungen, effizienteren Arbeitsabläufen und einer besseren Grundlage für Entscheidungen und Optimierungen beitragen.
Ein Fallbeispiel zur langfristigen Etablierung
Das Beeindruckendste am Fall Alingsås ist nicht nur die Anzahl der Bahnhöfe. Das Beeindruckendste ist die Entwicklung im Laufe der Zeit.
Die Gemeinde hat den Einsatz von einer kleinen Anzahl getesteter Geräte auf eine breitere Einführung ausgeweitet. Das zeigt, dass Bigbelly nur als punktuelle Maßnahme an einem einzelnen Standort funktionieren kann, sondern auch als Teil eines größeren Systems für die Abfallentsorgung der Stadt.
— Wir sind sehr zufrieden mit den Mülltonnen, die wir bisher hatten, und die Mitarbeiter, die sie leeren, erhalten direkt auf ihre Handys eine Benachrichtigung, wann der Müll abgeholt werden muss. Außerdem stellen wir fest, dass die Leute die Mülltonnen häufiger nutzen und mehr Müll darin entsorgen. Jetzt überlegen wir, noch mehr davon anzuschaffen, sagt Åke Aronsson, der Projektleiter für Infrastruktur der Gemeinde.