Seit ein paar Wochen stehen im Zentrum von Örnsköldsvik fünf neue Mülltonnen. In Örnsköldsvik wird nur gezählt, wie viele Leute an den Tonnen vorbeikommen. Der Dienst lässt sich aber so erweitern, dass auch Besucherströme – also wie sich die Leute zwischen den Messpunkten bewegt haben – erfasst werden. Auch die Aufenthaltsdauer und ob es sich um wiederkehrende Besuche handelt, lassen sich messen. Wäre da nicht das Solarpanel im Deckel, könnte man meinen, es handele sich um eine ganz normale Mülltonne. Doch im Deckel verbirgt sich Elektronik, die registriert, wenn sich ein Handy oder ein Computer mit aktiviertem WLAN in der Nähe befindet. Die Fässer messen auch, inwieweit sie als Mülltonnen genutzt werden – was für diejenigen, die die Müllabfuhr planen, nützlich sein kann.
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