Die Statistiken zeigen, dass das Pendeln mit dem E-Bike ein wachsender Trend ist. Arbeitgeber investieren in Firmenfahrräder und wollen nachhaltiges Pendeln fördern – gleichzeitig tauchen aber auch neue Fragen auf, wie Batterien sicher gelagert und aufgeladen werden sollen.
Hier ist sicheres Aufladen ein wichtiger Teil der Lösung.
Die Empfehlungen der Behörden, das Aufladen in Innenräumen zu unterbinden, haben dazu geführt, dass es verboten wurde, Fahrradakkus ins Gebäude mitzunehmen, was wiederum dazu führt, dass die Mitarbeiter mit dem Auto zur Arbeit fahren, anstatt mit dem Fahrrad.
Die Richtlinien haben also den gegenteiligen Effekt.
Möchte dein Arbeitgeber das Pendeln mit dem E-Bike fördern und die Emissionen durch Arbeitswege senken, indem er sichere Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus anbietet?
In unserem letzten Newsletter haben wir auf Fördermöglichkeiten durch „Klimatklivet“ hingewiesen, und die Resonanz war groß. Wir haben sogar E-Mails von neugierigen Lesern bekommen, die gefragt haben, wie ein Antrag aussehen muss.
Wir sind leider nicht am Bewerbungsprozess beteiligt, haben aber ein paar Tipps zusammengestellt, die euch bei der Erstellung eurer Bewerbung vielleicht helfen können.

Was ist „Klimatklivet“?
„Klimatklivet“ ist eine staatliche Investitionsförderung, die von der schwedischen Umweltbehörde (Naturvårdsverket) vergeben wird und sich an Unternehmen, Kommunen und Organisationen richtet, die konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen umsetzen möchten. Ihr könnt über „Klimatklivet“ eine Investitionsförderung beantragen und bis zu 70 % der Kosten finanziert bekommen. Das kann alles Mögliche umfassen, von Ladeinfrastruktur bis hin zur Möglichkeit, E-Bikes am Arbeitsplatz sicher aufzuladen. Wichtig ist, dass die Investition:
- führt zu geringeren Emissionen
- wäre ohne Unterstützung nicht umgesetzt worden
- ist umsetzbar und langfristig tragbar
Erfahre mehr über „Klimatklivet“ bei der schwedischen Umweltbehörde
Inspirierende Beispiele aus Schweden und Dänemark
Dänemark hat Eco Charge Rahmen seiner Bemühungen um eine nachhaltige Fahrradinfrastruktur EU-finanzierte Projekte mit Ladeschränken von Eco Charge durchgeführt.
Svärdsjö in Dalarna hat Fördermittel für einen Pendlerparkplatz erhalten

5 konkrete Tipps für die Formulierung eurer Bewerbung
1. Beschreib das Problem, das ihr lösen wollt
„Wir wollen den Anteil der Fahrradpendler in der Organisation erhöhen, aber viele verzichten darauf, weil sie tagsüber keinen Ort haben, an dem sie den Akku sicher aufladen können.“
2. Die Klimavorteile in Zahlen
Die schwedische Umweltschutzbehörde bittet um eine Aufstellung der geschätzten jährlichen Emissionsminderung. Beispiel:
„Wir gehen davon aus, dass 10 Personen den Ladeschrank nutzen werden. Wenn 10 Personen an drei Tagen in der Woche statt mit dem Auto mit dem E-Bike zur Arbeit fahren, senken wir die Emissionen um etwa 0,98 Tonnen CO₂ pro Jahr.“
Nutze zum Beispiel diesen CO₂-Rechner
3. Zeig, dass die Lösung nachhaltig und gut durchdacht ist
Erklärt, warum ihr euch für einen Ladeschrank von Eco Charge entschieden habt, der sicheres Laden gewährleistet:
- Gemäß SBA
- Lässt sich in bestehende Zugangs- und Parksysteme integrieren
- CE-gekennzeichnet und in Schweden hergestellt
4. Beschreibe die Umsetzung
- Wann soll es installiert werden?
- Wer ist für das Projekt verantwortlich?
- Gibt es vor Ort schon eine Stromversorgung oder müssen noch Maßnahmen ergriffen werden?
5. Kosten und Budget ausweisen
- Produktkosten
- Installation
- Eventueller Betrieb/Wartung
Worauf wartet ihr noch?
Die nächste Bewerbungsphase läuft vom 22. September bis zum 3. Oktober 2025. Mit einem klaren Klimanutzen und einem gut durchdachten Plan habt ihr unserer Meinung nach gute Chancen, eine Förderung durch „Klimatklivet“ zu erhalten.
Wir helfen euch gerne dabei, den ersten Schritt zu machen.
Zögert nicht, euch bei uns zu melden, falls ihr Beratung braucht, welcher Ladeschrank am besten zu eurem Betrieb passt.
Viel Glück!
